3 Tage Paddeln in Kärnten – Genuss Plus

3 Tage Paddeln in Kärnten – Genuss Plus

Das verlängerte Wochenende um den 1. Mai lockte auch dieses Jahr wieder 13 Paddler*innen zu einem Besuch in Kärnten, darunter auch einige „Wiederholer*innen“ aus dem letzten Jahr. Direkt am Faaker See gelegen, boten der Campingplatz Anderwald und alternativ das Strandcamping Guber wieder ein optimales Standquartier für die drei Tage.

Nach der Anreise am Freitag startete ab Mittag die erste Paddelrunde bei strahlendem Sonnenschein und vor imposanter Alpenkulisse durch das türkisblaue Wasser des Faaker Sees. Im Uhrzeigersinn am Ufer entlang führte die Tour über den Faaker Dorfbach durch das Schilf und zum Dorfteich von Faak am See. Und damit war schon die erste Übungseinheit (das erste „Plus“) absolviert: möglichst mit Kanten, Bogen- und Ziehschlag und ohne Korrekturschlag und ohne im Schilf hängen zu bleiben die jeweils ca. 1 km hin und zurück bewältigen. Mancher war so begeistert, dass er die Strecke gleich nochmal gepaddelt ist!

Für den nächsten Tag mussten die Boote aufgeladen werden – jeweils zwei bzw. drei Boote mussten auf die sechs Pkw und Wohnmobile hinaufgehoben und fest verzurrt werden; ein großer Zeitfresser, aber auch ein echtes Teambuilding! In Krumpendorf am Wörther See, dem mit 16,5 km Länge größten See Kärntens, ging es dann aufs Wasser. Zunächst das Nordufer Richtung Westen entlang und an der engsten Stelle dann auf die Südseite nach Maria Wörth mit Blick auf die gotische Wallfahrtskirche. Ab hier wieder Richtung Osten und zu dem einzigen anlandbaren Picknick-Platz ohne „Betreten-verboten-Privatbesitz“-Schild bei Sekirn (hier als zweites „Plus“: Ein- und Aussteigen an einer Ufermauer, ggf. mit Paddelbrücke). Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter zum östlichen Ende des Sees, vorbei am großen Strandbad von Klagenfurt, und schließlich nach knapp 16 km wieder zurück nach Krumpendorf.

Am Sonntag ging es dann schon wieder zurück Richtung Rosenheim. Doch davor, nicht weit von der Autobahn entfernt, aber trotzdem abgeschieden, lag das dritte Paddelziel: der Millstätter See, der zweitgrößte See Kärntens. Doch da der Parkplatz am Strandbad Dellach gerade eine einzige Baustelle war, mussten wir flexibel agieren: Dank der netten Dame vom benachbarten Campingplatz durften wir aber dort parken, am Ufer die Boote einsetzen und sogar unser Abschluss-Picknick auf der Wiese machen. Davor paddelten wir von der Einstiegsstelle quer über den See ans südliche Ufer (drittes „Plus“: rückwärts paddeln ohne Kollision), dann zum Ostende bei Döbriach und – vorbei an einem Kletterfelsen – erreichten wir schließlich nach insgesamt ca. 10 km wieder den Startpunkt. Letztes „Plus“: Brotzeit auf der Wiese bei strahlendem Sonnenschein, mit Blick auf den tiefblauen See und die schneebedeckten Berge, und voller Eindrücke der Erlebnisse der letzten drei Tage.

Bericht: bebauer
Fotos: bebauer + F.W.

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